Über 120 Katalog-Varianten, erstmals interaktiv erlebbar
Ein deutscher Hersteller von Wälzwagen bringt seinen kompletten Variantenkatalog aus CAD-Daten ins Web: je Variante ein 3D-Konfigurator mit Auswahl-Wizard, automatischer Traglast-Vorauswahl und fotorealistischem Endprodukt-Look, ausgeliefert white-label über geschützte Freigabe-Links.
Hersteller von Schwerlast-Fahrwerkstechnik · Fördertechnik / Maschinenbau

- Katalog
- über 120 Varianten in mehreren Baugrößen
- Datenbasis
- vorhandene CAD-Daten (STEP)
- Traglasten
- bis zu mehreren Tonnen, automatische Vorauswahl
- Auslieferung
- white-label, Freigabe-Links, iframe-Einbettung
Ausgangslage
Der Hersteller fertigt Schwerlast-Fahrwerke (Wälzwagen) in mehreren Baugrößen, mit verschiedenen Traglaststufen, Kettenwerkstoffen und Zubehör. Daraus ergeben sich über 120 Katalog-Varianten. Ein solcher Katalog ist auf Papier und als PDF nur schwer vermittelbar: Welche Baugröße trägt die geforderte Last? Welcher Kettenwerkstoff ist für welche Ausführung zulässig? Kunden und Vertrieb mussten diese Fragen bisher über Tabellen und Rückfragen klären. Die Produkte selbst existierten vollständig als CAD-Daten, waren aber für Interessenten unsichtbar: kein drehbares Modell, keine Möglichkeit, eine konkrete Variante vor der Anfrage zu sehen.
Lösung
Der komplette Produktkatalog wurde aus den vorhandenen STEP-Daten übernommen und automatisiert in webtaugliche 3D-Modelle gewandelt. Je Variante entstand ein Konfigurator mit Auswahl-Wizard: Baugröße, Traglast bis zu mehreren Tonnen, Kettenwerkstoff und Zubehör werden Schritt für Schritt gewählt. Eine hinterlegte Traglast-Matrix schlägt zur geforderten Last automatisch die passende Ausführung vor, unzulässige Kombinationen sind durch das Regelwerk ausgeschlossen. Das Rendering zeigt den fotorealistischen Endprodukt-Look inklusive korrekter Farb- und Materialregeln je Bauteil, vom pulverbeschichteten Wagenkörper bis zu blanken Metall- und Lagerteilen.
Auslieferung nach Maß statt öffentlichem Katalog
Bewusste Entscheidung des Herstellers: kein öffentlicher Online-Katalog, sondern Freigabe-Links für ausgewählte Kunden. Der Vertrieb erstellt pro Kunde oder Anfrage einen widerruflichen Link, hinter dem genau die freigegebenen Produkte liegen. Der Konfigurator läuft dabei white-label, also vollständig ohne Anbieter-Branding, und lässt sich per iframe direkt in die eigene Website einbetten. So behält der Hersteller die Kontrolle darüber, wer welche Produkte sieht, und tritt gegenüber seinen Kunden durchgehend unter eigener Marke auf.
Ergebnis
Der Katalog mit über 120 Varianten ist erstmals interaktiv erlebbar: Kunden drehen, prüfen und konfigurieren exakt die Ausführung, die sie benötigen, statt sie aus Tabellen abzuleiten. Varianten sind fehlerfrei wählbar, weil Traglast-Automatik und Regelwerk unzulässige Kombinationen von vornherein verhindern. Der Vertrieb kann Konfigurationen und Produktfreigaben als Link teilen und im Gespräch am Bildschirm durchgehen. Aus einem statischen Katalog wurde ein Vertriebswerkzeug, das mit den vorhandenen CAD-Daten auskommt und ohne öffentliche Preisgabe des Programms funktioniert.
Das können Sie mitnehmen
Vorhandene CAD-Daten sind die halbe Miete
Der größte Kostenblock klassischer 3D-Projekte, die Modellierung, entfiel komplett: Die STEP-Daten des Herstellers lieferten Geometrie, Bauteilstruktur und Maße. Wer seinen Katalog als CAD besitzt, kann ihn mit überschaubarem Aufwand interaktiv machen.
Regelwissen gehört in den Konfigurator, nicht in Fußnoten
Traglast-Matrix, Werkstoffregeln und Zubehör-Abhängigkeiten standen bisher in Tabellen und Köpfen. Im Konfigurator hinterlegt, machen sie jede Auswahl automatisch richtig. Das schützt auch den Vertrieb selbst vor Flüchtigkeitsfehlern.
Ein Konfigurator muss nicht öffentlich sein
Freigabe-Links und white-label-Betrieb zeigen: Interaktive 3D-Kataloge funktionieren auch für Hersteller, die ihr Programm gezielt und unter eigener Marke ausspielen wollen, statt es offen ins Netz zu stellen.